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Was passiert, wenn man im Aufzug den Notfallknopf drückt?

Angenommen, Sie befinden sich in einer Situation, in der Sie sich in einem Aufzug eingesperrt finden und das einzige, was Sie bei sich haben, ist ein Knopf. Lassen Sie uns gemeinsam durchgehen, was geschieht, wenn Sie diesen Notfallknopf drücken.

Die meisten von uns sind durch Actionfilme mit dem Bild von abstürzenden Aufzügen vertraut, aber in der Realität sind solche Szenarien extrem unwahrscheinlich. Eine Situation, die gelegentlich auftreten kann, ist allerdings, dass ein Aufzug im Schacht stecken bleibt. Um solche Zwischenfälle zu bewältigen und die Fahrgäste schnellstmöglich zu befreien, ist eine gründliche Planung, die sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt, entscheidend.

Aufzug Notfallknopf Foto: © zoff / Shutterstock

Jeder hat wahrscheinlich schon einmal den nervenaufreibenden Gedanken gehabt, in einem Aufzug stecken zu bleiben. Für solche Eventualitäten sind Aufzugshersteller bestens gerüstet. Ihre Telefonzentralen sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag besetzt, um Aufzugssysteme zu überwachen. Im Falle einer Störung oder eines Stromausfalls landen Anrufer in einem Servicecenter und erhalten Unterstützung, bis ein Servicetechniker am Ort des Geschehens eintrifft. Das Wichtigste ist der schnelle Kontakt mit den eingeschlossenen Personen. Während der Geschäftszeiten dauert es normalerweise zwischen 20 und 30 Minuten, bis ein Techniker vor Ort ist. In Zeiten von geringen Verkehrsaufkommen, beispielsweise Nachts, kann dies sogar noch schneller vonstattengehen.

Wenn Sie in einem Aufzug festsitzen

Nach einer gedrückten Zeit von mehr als fünf Sekunden (zur Missbrauchsverhinderung), nimmt die Notrufzentrale über eine Sprechverbindung Kontakt auf. Dabei ist es wichtig, kurz und deutlich zu kommunizieren, dass Sie im Aufzug eingeschlossen sind. Nach dem Gespräch kann die Verbindung unterbrochen werden, kann aber jederzeit erneut aktiviert werden. Die Notrufzentrale übernimmt dann die Organisation der Personenbefreiung.

Für die Aufzugsplanung ist der Notrufknopf ein zentraler Bestandteil, jedoch nur eine Komponente eines komplexeren Systems. Damit der Notruf reibungslos ablaufen kann, müssen organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, die sowohl den Empfang des Notrufs als auch das Auslösen der Befreiung beinhalten. Im Notfall muss die Notrufzentrale jederzeit erreichbar sein, und es sollte ein mehrstufiger Aktionsplan vorhanden sein, der den für die Befreiung zuständigen Personen klare Anweisungen gibt.

Aufzug Notruf Foto: © Otis.com

Natürlich sollten technische Stillstände vermieden werden. Dennoch ist zu beachten, dass kein technisches System eine absolute Zuverlässigkeit garantieren kann. Häufig sind Vandalismus oder spielende Kinder die Ursache für Störungen. Eine Überladung des Aufzugs oder ein Problem mit den Türen können ebenfalls zu einem Stillstand führen.

Das passiert nach dem Drücken

Zunächst wird durch das Drücken des Knopfes eine Sprechverbindung mit einer Notrufzentrale hergestellt. Dies ist kein gewöhnliches Callcenter, sondern eine speziell dafür ausgelegte und besetzte Notrufzentrale, die rund um die Uhr, jeden Tag des Jahres in Betrieb ist. Der Anruf wird als Notruf priorisiert und dank Backup-Standort, lokaler Notstromversorgung und Backup-Telefonen gibt es keine Unterbrechungen. Um den Notruf auszulösen, drücken Sie den Taster für 3-5 Sekunden. Sollte es nötig sein, die Missbrauchserkennung zu umgehen – etwa wenn die Aufzugtüren offen sind – drücken Sie den Taster mehrmals kurz hintereinander.

Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird automatisch die Adresse des Aufzugs übermittelt. Die Notrufzentrale kann nun die Betreuung der eingesperrten Personen übernehmen. Sie werden gebeten, die Anzahl der Personen, die Etage, sofern bekannt, und den gesundheitlichen Zustand der eingeschlossenen Personen anzugeben. Die Sprechverbindung kann temporär beendet werden, mit der Option jederzeit durch die Eingeschlossenen neu ausgelöst zu werden. Die Notrufzentrale versichert, regelmäßig innerhalb weniger Minuten Rückmeldung zu geben. In Ausnahmefällen, wie bei Kindern, kann die Sprechverbindung auch dauerhaft aufrechterhalten werden.

Im nächsten Schritt wird ein vorher festgelegter mehrstufiger Maßnahmenplan in Gang gesetzt. Dies beinhaltet die telefonische Beauftragung des Befreiungseinsatzes. Je nach Situation können auch Sondermaßnahmen ergriffen werden. Dies kann die Schlüsselverbringung beinhalten, wenn der Zugang über einen Drittpartner geregelt ist, oder das Hinzuziehen von Notarzt und Feuerwehr bei ernsten gesundheitlichen Problemen. Sollte eine Gewaltbereitschaft vermutet werden, könnte auch eine Befreiungskraft zusammen mit der Polizei hinzugezogen werden. Selbst die Benachrichtigung von Dritten kann auf Wunsch der Eingeschlossenen erfolgen, wenn zum Beispiel eine Verabredung aufgrund des Vorfalls verschoben werden muss.

Schließlich wird eine Befreiungskraft entsandt. Die Kapazitäten sind so ausgelegt, dass das Ziel der Ankunft in weniger als 30 Minuten erreicht werden soll. Allerdings könnten äußere Einflüsse Verzögerungen verursachen. Während der Anfahrt kann die Sprechverbindung mehrmals wieder aufgenommen werden, um die eingeschlossenen Personen auf dem Laufenden zu halten und sicherzustellen, dass sie sich noch in einem stabilen Zustand befinden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Knopf eine lebensrettende Verbindung zur Außenwelt darstellt und eine kaskadenartige Reaktion auslöst, um Sie so schnell wie möglich aus der misslichen Lage zu befreien.

Warum sollte ich mich nicht selbst aus einem Aufzug befreien?

Es gibt mehrere Gründe, warum man sich nicht selbst aus einer Aufzugskabine befreien sollte, wenn diese einmal stecken bleiben sollte. Erstens ist der Fahrkorb, also die Kabine des Aufzugs, der sicherste Ort für die Personen im Falle eines Störfalls. Die Konstruktion und Gestaltung der Aufzüge wurde genau dafür entwickelt, um in solchen Situationen als sicherer Ort zu dienen. Sie sind mit einer Vielzahl von Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die dazu dienen, den Insassen der Aufzugskabine zu schützen.

Aufzug Panik Angst Foto: © YusufOZERankara / Shutterstock

Die fachgerechte Befreiung aus einer solchen Situation ist unerlässlich, um die Sicherheit der eingeschlossenen Personen zu gewährleisten. Bei einer Selbstbefreiung besteht die Gefahr, dass zusätzliche Beschädigungen an der Aufzugsanlage entstehen. Dies kann dazu führen, dass der Überblick über die Lage verloren geht und Fremdeinwirkungen oder unerwartete Bewegungen der Anlage zu weiteren Gefahren führen. Deshalb ist es wichtig, dass sich die eingeschlossenen Personen sicher verhalten und die notwendige Hilfe beim Verlassen des Fahrkorbs in Anspruch nehmen.

Man sollte auch beachten, dass ein Aufzug nicht ohne Grund stehen bleibt. Die Ursache kann eine technische Störung sein, und wenn man versucht, sich selbst zu befreien, kann dies die Situation noch gefährlicher machen. Sollten Sie also in der Lage sein, die Tür zu öffnen und der Fahrkorb oder die Türen bewegen sich wider Erwarten, könnte dies eine sehr gefährliche Situation darstellen. Das Risiko von Stolpern, Fallen oder Quetschungen ist in diesem Fall hoch.

Darüber hinaus werden Aufzugsanlagen mit Strom betrieben und bestehen aus komplexer Mechanik. Im Falle einer Selbstbefreiung könnten Personen in Bereiche fassen, die eigentlich nur Technikern vorbehalten sind, und sich dadurch verletzen oder einen Stromschlag erleiden. Unsachgemäße Selbstbefreiungsversuche können nicht nur Schäden an der Aufzugsanlage verursachen, sondern auch dazu führen, dass die Befreiung stark verzögert wird. Darüber hinaus könnten zusätzliche Reparaturkosten entstehen, die vermeidbar gewesen wären, wenn von Anfang an auf die professionelle Hilfe von Fachleuten zurückgegriffen worden wäre. Daher ist es immer besser, ruhig zu bleiben, den Alarmknopf zu drücken und auf Hilfe zu warten, statt sich selbst aus dem Aufzug zu befreien.

Wie lange dauert es, bis ich befreit werde?

Die Dauer bis zur Befreiung einer Person kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren variieren. Dennoch sind alle im Vorfeld getroffenen organisatorischen Maßnahmen darauf ausgelegt, diesen Prozess so schnell und effizient wie möglich zu gestalten. Die Strategien und Pläne sind darauf ausgerichtet, dass die Person, die für die Befreiung verantwortlich ist, in einem idealen Zeitrahmen von etwa 30 Minuten nach der Initiierung des Prozesses eintrifft.

Aufzug Befreiung Notfallrettung Foto: © Toshe Ognjanov | Shutterstock

Dieser Zeitrahmen stellt das optimale Szenario dar, welches auf den besten Bedingungen und einer reibungslosen Durchführung aller organisatorischen Maßnahmen beruht. Es ist jedoch zu bedenken, dass diese Zeitspanne nicht strikt festgelegt ist. Äußere Einflüsse können die Befreiungsaktion beeinflussen und somit zu Verzögerungen führen. Solche äußeren Einflüsse können sehr unterschiedlicher Natur sein. Sie können unvorhergesehene Verkehrsbehinderungen, plötzliche Wetterumschwünge, technische Probleme oder andere unerwartete Ereignisse beinhalten, die den zeitlichen Ablauf stören könnten. Diese Faktoren sind oft unvorhersehbar und außerhalb der direkten Kontrolle der Befreiungsverantwortlichen.

Es ist wichtig anzumerken, dass solche Verzögerungen keine Verletzung von Vorschriften oder Richtlinien darstellen. Sie sind lediglich Ausdruck der Realität, die sich in dynamischen und unvorhersehbaren Situationen manifestiert. Das primäre Ziel bleibt stets die sichere und effiziente Befreiung der betroffenen Person, auch wenn dies manchmal länger dauern kann als ursprünglich geplant. Der Fokus liegt auf der Sicherheit und dem Wohlergehen der zu befreienden Person, unabhängig von unvorhersehbaren Verzögerungen. Diese Person und ihre Freiheit haben immer höchste Priorität.

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