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DomusLift Aufzug – Preise, Kosten und Erfahrungen

Eine Alternative zum klassischen Personenaufzug ist der Homelift von DomusLift. Installation und Montage sind deutlich günstiger und einfacher. Ein DomusLift kann sowohl in neue, als auch in bereits bestehende Einfamilienhäuser integriert werden. Besonderheiten sind der Anschluss an eine gewöhnliche 220V-Steckdose und der sehr geringe Platzbedarf.

Eine Alternative zum klassischen Personenaufzug sind Home -oder Plattformlifte für den Privatbereich. Für Besitzer eines Einfamilienhauses ist hier das Angebot von DomusLift interessant. Die Homelifte des Unternehmens sind auf die Anforderungen von Privatpersonen zugeschnitten und lassen sich leicht und vergleichsweise kostengünstig in bestehende oder neue Gebäude einbauen.

DomusLift ist der Markenname für eine Reihe von Wohnaufzügen, die von der IGV Group hergestellt werden, einem italienischen Unternehmen, das sich auf die Gestaltung und Herstellung von Aufzügen spezialisiert hat. Diese Aufzüge sind für die Installation in Privathäusern, Wohnungen und kleinmaßstäblichen gewerblichen Gebäuden konzipiert. Sie sind normalerweise anpassbar und bieten eine große Auswahl an Oberflächen, Materialien und anderen Optionen, um zu verschiedenen architektonischen Stilen zu passen.

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

DomusLift-Produkte können besonders attraktiv für Menschen sein, die Probleme mit der Mobilität oder Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben, und bieten eine einfachere Möglichkeit, verschiedene Ebenen eines Hauses zu erreichen. Sie werden auch verwendet, um den Wert einer Immobilie zu steigern, indem sie ein modernes und praktisches Merkmal hinzufügen. Die Installation eines DomusLift erfordert die Einhaltung lokaler Bauvorschriften und -bestimmungen, und es kann notwendig sein, mit Architekten, Auftragnehmern und lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um eine ordnungsgemäße und sichere Installation zu gewährleisten.

Homelifte von DomusLift

DomusLift ist eine Marke der IGV Gruppe. IGV Lift ist ein italienisches Unternehmen, das 1966 von Giuseppe Volpe gegründet wurde und seit über 50 Jahren Mobilitätslösungen weltweit anbietet. Die Firma gehört zu den führenden Aufzugsherstellern in Europa und produziert auf einer Fläche von mehr als 20.000 qm. Der DomusLift ist dabei nur ein Produkt unter vielen und seit 1993 ISO-9001 zertifiziert. Die DomusLifte sind als Mobilitätslösung für den Privatbereich konzipiert und sollen Älteren bewegungseingeschränkten Menschen die Möglichkeit geben, sich in ihrem Haus ohne Treppen frei bewegen zu können. Homelifte von DomusLift können sowohl in neue als auch in bestehende Einfamilienhäuser oder öffentliche Gebäude integriert werden.

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

Der DomusLift ist als eine Art persönlicher Aufzug gedacht, der die Mobilität von bewegungseingeschränkten Menschen verbessern soll. Die Montage ist relativ unkompliziert und innerhalb weniger Tage möglich. Der bauliche Aufwand ist, verglichen mit einem herkömmlichen Personenaufzug, deutlich geringer. Dies betrifft auch auf die Installation und Inbetriebnahme. Homelifte von DomusLift können nämlich an eine normale 220V-Steckdose angeschlossen werden. Die elektrische Leistungsaufnahme ist mit 1,2 KW kompatibel mit den Möglichkeiten eines Einfamilienhauses.

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

Begünstigt wird die Montage durch einen geringen Platzbedarf. Nicht nur der eigentliche Aufzug benötigt wenig Platz, sondern auch die Steuerungseinheiten. Maße von nur 65 cm x 91 cm sind möglich. Die Steuerung kann zudem in bis zu 7 m Entfernung vom Aufzug installiert werden. Homelifte von DomusLift sind nach der Maschinenrichtlinie 2006/42CE zertifiziert. Sie müssen geringe gesetzliche Anforderungen erfüllen und erleichtern somit die rechtlichen Rahmenbedingungen vor der Installation (Baugenehmigung). Die Privataufzüge sind sehr leise im Betrieb und haben einen geringen Service- und Wartungsaufwand.

Größe, Ausstattung und Abmessungen

Homelifte von DomusLift können bis zu fünf Etagen miteinander verbinden und dabei 12 Höhenmeter überwinden. Eine Installation ist in vielen verschiedenen Gebäudetypen möglich. IGV Privataufzüge kommen nicht nur in Einfamilienhäusern, sondern auch in Bürogebäuden, Verwaltungen oder Mehrfamilienhäusern zum Einsatz. Die Homelifte können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich montiert werden. Die Aufzugskabine ist in sieben verschiedenen Abmessungen erhältlich.

Nr.Größe
165 x 91 cm
280 x 80 cm
380 x 100 cm
480 x 130 cm
5100 x 130 cm
6100 x 100 cm
7100 x 80 cm

Der Kunde hat zudem die Auswahl zwischen zwei Türbreiten (75 und 95 cm), sowie vier Zugangsarten.

Nr.Zugang
1Zugang von vorn (eine Seite)
2Durchladung (Zugang von zwei Seiten)
3Übereck
4Zugang von drei Seiten

Die Installation eines DomusLift kann in einem bauseitigen Schacht oder in einem Schachtgerüst aus Stahl erfolgen. Bei der Planung des Aufzugs sollte man entweder eine Schachtgrube von 100 mm oder eine Zugangsrampe berücksichtigen. Bei der Gestaltung der Wandfelder haben Kunden die Auswahl zwischen vier verschiedenen Varianten (Skin Plate, Platal, VSG, Resopal). Die Steuerungseinheit kann mit bis zu 7 Meter Entfernung zum Aufzug installiert werden. Sie benötigt außerdem nur sehr wenig Platz (60 x 25 x 100 cm). Neben dem normalen Homelift wird der DomusLift auch in den Größen XS, S und XL angeboten. Der Privataufzug S ist besonders für kleine Schächte geeignet, das Modell DomusLift XL überzeugt dagegen mit einer größeren Transportfläche (z.B. für Krankenbetten oder mehrere Rollstuhlfahrer).

Sonderausstattung und Wartung

Ein DomusLift kann maximal fünf Etagen bzw. 12 Höhenmeter miteinander verbinden. Die Installation des Aufzugs kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich erfolgen. Optisch lässt sich der Homelift durch individuelle Verkleidungen, Türen und Designs an seine Umgebung anpassen. Auch eine LED-Beleuchtung, Lederinnenausstattung, Klimaanlage oder eine Kabinenbeleuchtung sind möglich. Gut geeignet ist der Privataufzug für Rollstuhlfahrer oder zum Transportieren von Lasten (zum Beispiel für Kinderwagen).

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

Während des Betriebs ist der DomusLift nicht nur besonders energiesparend, sondern auch sehr leise. Mitbewohner werden sich durch den Betrieb des Aufzugs nicht gestört oder belästigt fühlen. Die Herstellerfirma IGV Lift hat ein internationales Netzwerk von Aufzugsfirmen aufgebaut, das sich sowohl um die Installation als auch um die Wartung der Homelifte kümmert. So ist sichergestellt, dass jeder Interessent einen kompetenten, regional verfügbaren Ansprechpartner erhält.

Was kostet ein Homelift von DomusLift?

Die Kosten eines Aufzugs sind im Wesentlichen abhängig von der Anzahl der Haltestellen, der Ausstattung und der baulichen Situation am Montageort. Aus diesem Grund sind pauschale Angaben zum Preis eines Aufzugs und zu den Kosten für die Montage nicht möglich. Im Allgemeinen kann man sagen: Homelifte sind wesentliche günstiger als klassische Personenaufzüge.

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

Varianten mit einer Plattform sind wiederum wesentlich günstiger als Varianten mit einer Aufzugskabine. Die Montage eines Homeliftes dauert in der Regel zwischen zwei und sieben Tagen und wird von 3-4 Aufzugsmonteuren durchgeführt. Hat der Privataufzug mehr als zwei Haltestellen sollte man pro  weiterer Etage mit Zusatzkosten von mindestens 5000 Euro rechnen. Interessenten sollten sich immer von mehreren Aufzugsfirmen ein unverbindliches, individuelles Angebot unterbreiten lassen.

Geschichte von DomusLift

Die Geschichte von DomusLift, der Marke von IGV Group, ist eng mit der Lebensgeschichte ihres Gründers, Ingenieur Giuseppe Volpe, verflochten. Sie zeichnet sich durch eine Kombination von familiären Bindungen, atmosphärischen Einflüssen, Begegnungen, Umständen und unermüdlichem Streben nach Erfolg aus. Es ist eine Geschichte, die von den Meereswellen Neapels bis zum Nebel Mailands reicht und ihren Anfang im Jahr 1930 nimmt.

Domuslift Geschichte Foto: © Domuslift.com

In Albanella in der Provinz Salerno geboren, verbrachte Giuseppe Volpe seine Kindheit und absolvierte sein Ingenieurstudium am Polytechnikum von Neapel. Im Jahr 1958 zog er mit 10.000 Lire nach Mailand. Bei seiner ersten Anstellung bei ENPI entdeckte er seine Leidenschaft für Aufzüge. Volpe gründete 1966 IGV, ein kleines Unternehmen, das mit Aufzügen zu tun hatte. Mit bescheidenen Anfängen in einem 100 m² großen Firmensitz in Mailand, begann die Firma mit der Herstellung von Druckschaltern und elektrischen Vorrichtungen. Die Produktion wurde schnell auf vollständige Aufzüge erweitert, und das Unternehmen vergrößerte sich.

Die IGV expandierte, indem es das Werk in Segrate kaufte und die Zeitschrift „Elevatori“ gründete. Die Tatsache, dass ein Großteil der Teile selbst hergestellt wurde, trug zum Erfolg bei. Der Umzug 1981 nach Vignate auf ein 20.000 m² großes Grundstück markierte einen weiteren Schritt in der Entwicklung von IGV. Die Firma gehörte zu den ersten, die einen Turm zum Testen von Aufzügen besaßen. Die IGV erhielt als erstes Unternehmen in Italien die Zertifizierung des Qualitätssystems.

Mit der Einrichtung einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung brachte IGV DomusLift heraus, einen individuellen Fahrstuhl zur Überwindung architektonischer Barrieren. In kurzer Zeit machte dieses Produkt 30% des Gesamtumsatzes aus. Im Jahr 2003 präsentierte die IGV den SuperDomus, einen Aufzug mit einem innovativen Design, der nur einen geringen Platzbedarf erforderte. Die Einführung stellte nicht nur eine technische Errungenschaft dar, sondern spiegelte auch die Innovationsbemühungen des Unternehmens wider. Vier Jahre später, im Jahr 2007, wurde dem Gründer von IGV, Giuseppe Volpe, der Ambrogino d’Oro verliehen. Diese hohe Auszeichnung Mailands wurde ihm als Anerkennung für seine unternehmerischen Leistungen und seinen Beitrag zur Wirtschaft der Stadt überreicht.

DomusLift Aufzug Foto: © Domuslift.com

Im Jahr 2009 erreichte das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein mit dem Verkauf des 15.000sten DomusLift. Dieses Ereignis wurde nicht nur als geschäftlicher Erfolg gefeiert, sondern auch als Gelegenheit für soziale Verantwortung genutzt. IGV machte eine gemeinnützige Spende, indem es einen DomusLift der Stiftung Paolo Fagetti schenkte. Im Jahr 2013 übernahm Matteo Volpe, der Sohn von Giuseppe, die Geschäftsleitung der IGV. Mit einem klaren Fokus auf internationale Expansion und Technologieinvestitionen setzte Matteo die Vision seines Vaters fort, gleichzeitig aber einen frischen und zukunftsorientierten Ansatz ein. Dies markierte eine neue Ära für das Unternehmen, in der Tradition mit Modernität verbunden wurde.

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3 Kommentare
  1. Wolfgang Bös

    Ich möchte in ein bestehendes 2-Fam Haus einen kleinen Lift einbauen. KG-EG-OG-DG. 4 Haltestellen Höhe ca. 10m. Deckenausschnitt ca. 1x1m. Ich bitte um ein Angebot.

    Mit freundlichen Grüßen
    W.Bös

  2. G.Bedorf

    Hallo. Ich suche eine Firma, die für unseren 2 Jahr alten Domus Aufzug die Wartung im Raum 53359 übernehmen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    G. Bedorf

  3. Milan Gomilar

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich suche eine Firma, die für unseren 10 Jahr alten Domus Aufzug die Wartung im Raum 87740 übernehmen kann.
    Der Lift wird sehr wenig und nur von einer Partei benutzt.
    Der Service sollte im Süden Deutschlands sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    M. Gomilar

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Ein Aufzug schafft deutlich mehr Komfort, Sicherheit und Bewegungsfreiheit im eigenen Zuhause. Er verbindet mehrere Etagen bequem miteinander und macht das Haus auch dann uneingeschränkt nutzbar, wenn Treppen im Alltag beschwerlicher werden. Gleichzeitig eignet sich ein Aufzug nicht nur für Personen, sondern auch für Einkäufe, Wäsche, Gepäck oder andere schwere Gegenstände.

Besonders vorteilhaft ist die dauerhafte Aufwertung der Immobilie: Ein Aufzug erhöht die Barrierefreiheit, verbessert die Wohnqualität und macht das Haus langfristig flexibler nutzbar – für ältere Menschen, Familien, Besucher und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

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Der Angebotsvergleich ist unabhängig und kostenlos. Auf Wunsch informieren wir Sie zusätzlich über mögliche Förderungen – etwa den Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 € pro Person oder die KfW-Förderung für barrierereduzierende Maßnahmen. So wissen Sie frühzeitig, welche finanzielle Unterstützung infrage kommt und mit welchen Kosten Sie nach Abzug der Förderung rechnen müssen.

Häufige Fragen

  • Die Kosten hängen stark von Bauart, Förderhöhe, Anzahl der Haltestellen, Tragkraft, Kabinengröße und baulichem Aufwand ab. Kompakte Homelifte oder Senkrechtlifte beginnen häufig im Bereich ab etwa 18.000 €. Für größere Anlagen über mehrere Etagen sind 25.000 bis 50.000 € und mehr realistisch. Klassische Aufzüge mit Schacht, aufwendiger Außenanlage oder hochwertiger Glas- und Designausstattung können deutlich darüber liegen. Deckendurchbruch, Fundament, Statik und Elektroarbeiten sollten immer mit einkalkuliert werden.

  • Die Pflegekasse kann ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person zahlen, wenn der Aufzug die häusliche Pflege erleichtert oder mehr Selbstständigkeit ermöglicht. Leben mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, sind bis zu 16.720 € pro Maßnahme möglich. Zusätzlich ist der KfW-Zuschuss 455-B für Barrierereduzierung seit 2026 wieder beantragbar: für Einzelmaßnahmen bis zu 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 €. Alternativ oder ergänzend kommt der KfW-Kredit 159 bis 50.000 € je Wohneinheit infrage. Wichtig: Förderanträge müssen vor Vertragsabschluss und Einbau gestellt werden.

  • Das hängt von der Bauart ab. Klassische Aufzüge benötigen meist Schacht, Schachtkopf, Unterfahrt und technische Abstimmungen. Viele Homelifte und Senkrechtlifte sind dagegen selbsttragend konstruiert und kommen ohne separaten Maschinenraum und oft ohne tiefe Grube aus. Für den nachträglichen Einbau reicht je nach Modell ein Deckendurchbruch oder eine kompakte Außenkonstruktion. Ob das möglich ist, hängt von Statik, Geschossdecken, Brandschutz, Standort und Landesbauordnung ab.

  • Kompakte Homelifte brauchen oft nur etwa 1 m² Stellfläche, rollstuhlgerechte Varianten entsprechend mehr. Zusätzlich werden sichere Zugänge und Bewegungsflächen an den Haltestellen benötigt. Für Rollstuhlnutzung sind 90 cm lichte Durchgänge und 150 x 150 cm Bewegungsfläche wichtige Orientierungswerte. Häufige Einbauorte sind Treppenauge, Flur, Wohnbereich, Abstellraum oder Außenfassade. Die beste Position ergibt sich aus Alltag, Statik, Leitungen, Brandschutz und Fluchtwegen.

  • Der Stromverbrauch eines privaten Aufzugs ist im Alltag meist überschaubar, weil die Anlage nur während der Fahrt nennenswert Energie benötigt. Viele Homelifte arbeiten mit normalem 230-Volt-Haushaltsstrom; je nach Modell kann ein eigener abgesicherter Stromkreis nötig sein. Die tatsächlichen Kosten hängen von Fahrtenzahl, Förderhöhe, Antrieb und Stand-by-Verbrauch ab. Beim Angebot sollten Leistungsaufnahme, Anschlussanforderungen und Wartungskosten getrennt ausgewiesen sein.

  • Im privaten Wohnhaus verbinden Aufzüge häufig zwei bis drei Ebenen. Je nach Modell sind auch mehr Haltestellen und größere Förderhöhen möglich. Mit jeder zusätzlichen Etage steigen Anforderungen an Führung, Tragwerk, Türen, Steuerung, Brandschutz und Rettungskonzept. Für wenige Stufen ist ein Hublift meist wirtschaftlicher; für ganze Etagen bietet ein Aufzug deutlich mehr Komfort und Zukunftssicherheit.

  • Aufzüge zur Personenbeförderung unterliegen klaren Sicherheitsanforderungen. Anlagen mit mehr als 0,15 m/s fallen in der EU unter die Aufzugsrichtlinie; langsamere Hebe- und Plattformlösungen werden in der Regel über Maschinenrecht und passende Normen abgesichert. Zur Ausstattung gehören je nach Bauart Türverriegelungen, Notstopp, Notabsenkung, Akku- oder Notstromlösung und ein Zwei-Wege-Notruf. In Deutschland können zusätzlich Prüf- und Betreiberpflichten greifen.

  • Die reine Montage eines selbsttragenden Homelifts kann wenige Tage dauern. Die gesamte Projektzeit ist aber länger, weil Planung, Aufmaß, Statik, Förderanträge, mögliche Genehmigungen, Fertigung und bauseitige Arbeiten vorher erledigt werden müssen. Ein Deckendurchbruch, Fundament oder Außenanbau verlängert den Ablauf. Realistisch ist deshalb eine Planung über mehrere Wochen; bei komplexen Aufzügen auch länger.

  • Sie nennen Gebäudeart, Etagenzahl, gewünschte Haltestellen, Nutzung mit oder ohne Rollstuhl und mögliche Einbauorte. Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen danach, ob Homelift, Senkrechtlift, Außenaufzug oder eine andere Lösung passt. Für ein verbindliches Angebot folgen Vor-Ort-Termin, Aufmaß und technische Prüfung. Dabei werden Statik, Stromanschluss, Deckendurchbruch, Schachtlösung, Fördermittel und laufende Pflichten geklärt.

  • Folgekosten entstehen für Strom, Wartung, Störungsdienst, Verschleißteile und je nach Bauart wiederkehrende Prüfungen. Aufzüge mit Personenbeförderung müssen in Deutschland vor Inbetriebnahme und regelmäßig durch zugelassene Überwachungsstellen geprüft werden; die konkreten Pflichten hängen von Anlage und Nutzung ab. Bei privaten Homeliften sind die laufenden Kosten meist niedriger als bei stark genutzten Aufzügen, sollten aber im Angebot transparent ausgewiesen werden.

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