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Alle Aufzug Zuschüsse im Überblick! Jetzt vergleichen

Viele Menschen erwarten beim Kauf eines Aufzugs eine Kostenbeteiligung staatlicher Institutionen. Auf Grund der hohen Kosten, die die Anschaffung mit sich bringt, ist dies nur all zu verständlich. Wann die Pflegeversicherung zahlt, warum es von der Krankenkasse keinen Zuschuss gibt und was es generell zu beachten gilt, klären wir hier

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Ein Aufzug bringt eine Menge in Bezug auf die Zugänglichkeit. Aus diesem Grund wird der Einbau oder die Nachrüstung von Aufzügen in Gebäuden finanziell unterstützt. Typische Maßnahmen, die gefördert werden, sind der Einbau einer bodengleichen Dusche, der Ausbau von Türschwellen oder der Einbau bzw. die Nachrüstung von Aufzügen. Voraussetzung: Die Modernisierung dient dem Abbau von Barrieren oder der Erhöhung der Sicherheit und wird von einem Fachbetrieb durchgeführt.

Viele Käufer hoffen auf die Unterstützung durch die gesetzliche Krankenkasse, wenn ein Aufzug aus medizinischen Gründen benötigt wird – doch sie werden enttäuscht. Eine Kostenübernahme seitens der gesetzlichen Krankenversicherung ist beim Kauf eines Aufzugs ausgeschlossen, da dieser kein medizinisches Hilfsmittel ist. Anders sieht es bei der Pflegeversicherung aus. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten.

Die Kosten, die der Einbau eines Aufzugs verursacht, sind nicht unerheblich. Mit mindestens 15.000 Euro müssen Käufer mindestens rechnen. Leicht kann dieser Betrag auf über 20.000 Euro ansteigen. Viele Käufer sind daher auf finanzielle Hilfen oder eine Kreditfinanzierung angewiesen. Bei der Beantragung von Zuschüssen sind jedoch einige Details zu beachten.

Wann werden Kosten übernommen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keine Kosten im Zusammenhang mit dem Einbau eines Aufzugs. Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts müssen Krankenkassen nur medizinische Hilfsmittel bezahlen und bezuschussen, die direkt vom Patienten genutzt und von ihm mitgeführt werden können wie zum Beispiel ein Rollstuhl. Aufzüge sind jedoch eine bautechnische Anlage, die an eine konkrete Person nicht gebunden ist. Sie gehören nicht zum Hilfsmittelkatalog und können daher auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Im Fall eines Umzugs verliert der Patient das Hilfsmittel „Aufzug“ und kann es nicht mehr nutzen. Interessenten können beim Kauf also nicht auf die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkasse hoffen, auch nicht wenn der Aufzug in Folge eines Unfalls benötigt wird. Es gibt jedoch andere Stellen, die die Anschaffung bezuschussen und die Kosten anteilig übernehmen. In erster Linie ist hier die Pflegeversicherung zu nennen, die dann greift, wenn der Antragsteller eine Pflegestufe besitzt.

Wann zahlt die Pflegeversicherung?

Die Pflegeversicherung kann einen Zuschuss zum Einbau eines Aufzugs, Treppenlifts oder Plattformlifts bewilligen. Der Zuschuss ist dabei an gewisse Voraussetzungen gebunden. So übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten nur, wenn der Antragsteller mindestens über die Pflegestufe eins verfügt. Der Antrag kann formlos erfolgen und sollte begründen, warum die Umbaumaßnahme notwendig ist. Hinsichtlich der anfallenden Kosten sollte dem Antrag ein Kostenvoranschlag beigefügt werden.

Muster-Antrag zum Download – Antrag auf einen Zuschuss zur Wohnumfeldverbesserung

Es kann sinnvoll sein mehrere Kostenvoranschläge einzureichen, um die Kosten möglichst transparent darzustellen. Auch Fotos vom Haus und vom Antragsteller können dabei helfen eine Sachbearbeiterin zu überzeugen. Im Laufe des Bewilligungsprozesses erfolgt in der Regel ein Besuch des medizinischen Dienstes. Dieser prüft den tatsächlichen Bedarf und hat daher entscheidenden Einfluss auf den Erfolg des Antrags. Alle Formalitäten, Anträge und Bewilligungen sollten vor dem Kauf des Aufzugs erfolgen. Eine Kostenübernahme im Nachhinein ist in den meisten Fällen ausgeschlossen.

Werden alle Kosten übernommen?

Nein. Die Pflegeversicherung übernimmt in der Regel nur einen Teil der anfallenden Kosten. Zehn Prozent der Gesamtkosten muss der Antragsteller selbst tragen. Falls ein Einkommen vorhanden ist, kann der Eigenanteil steigen. Maximal darf die Pflegeversicherung 50 Prozent des monatlichen Einkommens zur Finanzierung fordern. Die Höhe der Kostenübernahme ist auf  4.000 Euro begrenzt. Mehr darf die Pflegeversicherung nicht übernehmen. Gerade bei kostenintensiven Aufzügen über mehrere Etagen kann die Eigenleistung des Antragstellers schnell mehrere zehntausend Euro betragen. Im Zweifelsfall ist dann eine Kreditfinanzierung nötig.

Die Pflegeversicherung kann bis zu einem Betrag von 4.000,00 EUR je Maßnahme im Rahmen ihres Ermessens Zuschüsse gewähren. Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die eine Anpassung der konkreten Wohnumgebung an die Bedürfnisse des pflegebedürftigen Menschen bezwecken und deshalb in einer anderen Wohnumgebung nicht notwendigerweise benötigt werden (z. B. Treppenlifter, Aufzüge, Einbau von Fenstern mit Griffen in rollstuhlgerechter Höhe), Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sind und damit der Gebäudesubstanz auf Dauer hinzugefügt werden (z. B. Türverbreiterung, fest installierte Rampen, Erstellung von Wasseranschlüssen bei der Herstellung von hygienischen Einrichtungen, Einbau individueller Liftsysteme im Bad), technische Hilfen im Haushalt (Ein- und Umbau von Mobiliar, das entsprechend den Erfordernissen der Pflegesituation individuell hergestellt oder umgestaltet wird, z. B. motorisch betriebene Absenkung von Küchenhängeschränken, Austausch der Badewanne durch eine Dusche).

Wer gibt weitere Zuschüsse?

Zuschüsse oder eine Kostenübernahmen beim Kauf eines Aufzugs gibt es nicht nur von der Pflegeversicherung. Auch andere staatliche Stellen können unterstützen. Bei einem Arbeitsunfall kann beispielsweise die Berufsgenossenschaft die Kosten eines Aufzugs zu einem Teil übernehmen. Bei einem Unfall mit Fremdverschulden kann man die gegnerische Haftpflichtversicherung in die Pflicht nehmen. In anderen Fällen kann auch die Rentenversicherung helfen. Sie zahlt unter Umständen, wenn durch den Aufzug die Wiedereingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft ermöglicht werden soll. Gerichte haben in der Vergangenheit allerdings in mehreren Verfahren deutlich gemacht, das eine Kostenbeteiligung der Rentenversicherung nicht verhältnismäßig ist. So wurden einem Rollstuhlfahrer beispielsweise die Kosten für einen Fahrstuhl von der Rentenversicherung nicht erstattet. Weitere Institutionen, die hinsichtlich einer Kostenübernahme unterstützen können, sind der Landeswohlfahrtsverband, die Hauptfürsorgestelle, die Unfallversicherung und die Bundesanstalt für Arbeit. In jedem Fall sollte man mit diesen staatlichen Organen Kontakt aufnehmen, bevor man einen Aufzug kauft. Eine Kostenübernahme im Nachhinein ist fast immer ausgeschlossen. Eine gute Beratung kann hier zu großen Einsparungen führen. Interessenten sollten ihre Aufzugsfirma in jedem Fall nach Zuschussmöglichkeiten von verschiedenen Kostenträgern fragen.

Welche Förderungen gibt es sonst noch?

Es gibt verschiedene regionale Förderprogramme, die den altersgerechten Umbau von Wohnraum fördern. Aufzugsfirmen kennen in der Regel alle Förderprogramme und helfen hier weiter. Bundesweit kann die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW Bank vergibt zinsgünstige Kredite, die meist deutlich kostengünstiger sind als eine normale Ratenzahlung oder Kreditfinanzierung bei einer Privatbank.

Außerdem fördert die KfW den Kauf zusätzlich mit bis zu 12,5 Prozent der Kaufsumme oder maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit. Das ist also geschenktes Geld vom Staat, womit Investitionen für nächste Generationen gefördert werden sollen. Grundsätzlich kann ein KfW Zuschuss mit anderen Zuschüssen kombiniert werden. Eine indirekte Förderung beim Kauf eines Aufzugs gibt es auch vom Staat. Die Kosten können nämlich von der Steuer abgesetzt werden. Interessenten sollten dies in jedem Fall mit ihrem Steuerberater besprechen.

Investitionszuschuss der KfW

Ein Investitionszuschuss kann bei der KfW auch über das Förderprogramm 455-B „Maßnahmen zur Barrierereduzierung“ beantragt werden. Der Antrag kann von Privatpersonen gestellt werden, wenn sie Eigentümer, Teil einer Wohngemeinschaft (WEG) oder Mieter sind. Eine Förderung von bis zu 6.250 Euro ist möglich. Im Einzelnen sind u.a. bauliche Maßnahmen förderfähig, „die der Überwindung von Treppen dienen“ (sog. Förderbereich 3). Dies kann der Einbau, die Nachrüstung oder die Verbesserung von Aufzugsanlagen sein. Auch Modernisierungen, die „die Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag“ verbessern, werden gefördert (Förderbereich 6). Dazu gehören z.B. Notfall-, Ruf- und Hilfssysteme, die Modernisierung von Bedienelementen oder der Einbau von Stütz- und Haltesystemen. Übrigens: Nebenarbeiten wie Maler-, Putz- oder Estricharbeiten oder für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten werden ebenfalls finanziell unterstützt.

  • Einbau einer neuen Aufzugsanlage
  • Modernisierung des bestehenden Aufzugs, zum Beispiel
  • Installation von Lichtschranken an den Türen
  • Bedienfelder mit großen, kontrastreichen Tasten
  • Bedienfelder in verschiedenen Höhen
  • Sprachsteuerung im Aufzug
  • Akustische Bodeninformationen beim Erreichen einer Haltestelle
  • Rutschfester Bodenbelag im Aufzug
  • Handläufe in der erforderlichen Anzahl und Menge
  • Einbau eines Klappsitzes in den Aufzug
  • Einbau eines Spiegels im Aufzug, damit Rollstuhlfahrer Hindernisse beim Rückwärtsfahren erkennen können

Ihr Aufzugsprojekt können Sie direkt online auf dem Förderportal der KfW beantragen. Die Antragsteller erfahren sofort, ob und in welchem Umfang ihr Projekt gefördert werden kann. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird. Wenn Sie im Rahmen einer altersgerechten Sanierung einen Aufzug einbauen oder ersetzen wollen, können Sie diesen nicht nur bezuschussen, sondern auch über ein KfW-Darlehen finanzieren lassen. (KfW-Darlehen 157 „Altersgerechte Sanierung“).

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