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Aufzug kaufen – Die besten Tipps von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist seit mittlerweile über 50 Jahren für ihre unabhängigen Produkttests bekannt. Neben Testberichten gibt die Verbraucherorganisation auch Meldungen mit nützlichen Empfehlungen und Tipps zu einzelnen Produktgruppen heraus. Was Stiftung Warentest zum Thema Aufzüge zu sagen hat, fassen wir im folgenden Artikel zusammen.

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Die Stiftung Warentest hat bislang zwar noch keinen Aufzug Test oder Hersteller- beziehungsweise Modellvergleich im Bereich Aufzüge durchgeführt, dafür jedoch einige wichtige Empfehlungen zur Finanzierung, der Montage und möglichen Zuschüssen herausgegeben.

Preisvergleich vor dem Kauf

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl verschiedener Aufzugsmodelle von fast ebenso vielen Herstellern. Unter den allgemeinen Begriff „Personenaufzug“ fallen Aufzugsanlagen wie Homelift, Plattformaufzug, Kabinenaufzug, Hublift, Hauslift, Privataufzug, Hubaufzug, Fahrstuhl oder Personenlift. Die Gemeinsamkeit zwischen allen technischen Anlagen ist die Beförderung von Personen oder Lasten in vertikaler Richtung zwischen zwei oder mehreren Ebenen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Aufzugsanlagen sind hinsichtlich  Kosten, gesetzlicher Richtlinien, Wartungsanforderungen, TÜV-Prüfungen, Folgekosten etc. sehr groß.

Daher verwundert es kaum, dass Menschen schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund rät die Stiftung Warentest dazu, sich für den Kauf einer solchen kostenintensiven Anschaffung Zeit zu nehmen und sich nicht zu einem Kauf drängen zu lassen. Am besten ist es, wenn man sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken macht, wo der Aufzug eingesetzt werden und über welche Ausstattung dieser verfügen soll. Darüber hinaus empfiehlt Stiftung Warentest, dass man sich möglichst viele Angebote verschiedener Aufzugsfirmen einholt, um diese in Ruhe miteinander vergleichen zu können. Sowohl die Begehung vor Ort als auch der Kostenvoranschlag selbst sollten immer kostenlos sein. Hat man die Auswahl auf ein oder zwei Aufzugsmodelle eingeschränkt, sollte man diese beim Hersteller ausführlich testen. Nur so kann man herausfinden, ob das gewünschte Modell auch tatsächlich den eigenen Anforderungen entspricht.

Genehmigung, Prüfung und Zulassung

Da man bei der Montage eines Aufzugs baurechtliche Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes beachten muss, sollte man sich laut Stiftung Warentest vor dem Kauf beim zuständigen Bauamt informieren, ob nach dem Einbau beispielsweise eine TÜV-Abnahme notwendig ist. Aufzugshersteller sind zudem dazu verpflichtet Kunden über alle Prüf- und Zulassungsverfahren aufzuklären. Wenn etwas unklar ist oder man Fragen hat, sollten diese geklärt werden.

Soll der Aufzug in einem Mehrfamilien- oder Mietshaus eingebaut werden, muss in jedem Fall die schriftliche Genehmigung des Eigentümers für diese Umbaumaßnahme eingeholt werden. Hier hat das Landgericht Duisburg entschieden, dass der Vermieter den Umbau dulden muss, wenn der betroffene Mieter seine Wohnung ansonsten nicht mehr alleine verlassen kann. Damit die Sicherheit bei der Benutzung des Aufzugs gewährleistet ist, sollte dieser mindestens ein Mal pro Jahr von einer fachkundigen Aufzugsfirma überprüft und gewartet werden.

Hilfe bei der Finanzierung eines Aufzugs

Ein neuer Aufzug kostet aktuell zwischen 15.000 und 25.000 Euro, je nach Anzahl der Etagen, Ausstattung und Sonderwünschen. Allerdings muss man unter bestimmten Voraussetzungen die Kaufsumme nicht komplett alleine tragen. Hat der Betroffene beispielsweise eine Pflegestufe, dann zahlt die Pflegeversicherung einen Kostenzuschuss von bis zu 4.000 Euro. Darüber hinaus kann die Anschaffung eines Aufzug über die KFW Bank mit einem Kredit finanziert und mit einem Investitionszuschuss gefördert werden. Zum anderen kann der Aufzug eventuell von der Steuer abgesetzt werden. Aufzugkosten bzw. die Wartung und Reparatur des Aufzugs sind als Steuerermäßigung nach § 35a EStG in der Steuererklärung zu berücksichtigen, wenn sie nicht Werbungskosten oder Betriebsausgaben sind. Gleiches gilt auch für die Betriebskosten des Aufzugs.

Pflegebedürftige Personen sollten bei der Pflegeversicherung und ihrem Steuerberater nachfragen, ob eine Zuzahlung bzw. eine Absetzbarkeit möglich ist. Sollte das Finanzamt die steuerliche Berücksichtigung ablehnen, empfiehlt die Stiftung Warentest in jedem Fall Einspruch einzulegen. Eine weitere Möglichkeit bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW). Die KfW  Bank gewährt beim Kauf eines Aufzugs zinsgünstige Kredite von bis zu 50.000 Euro, die für den barrierefreien Umbau genutzt werden können. Neben der günstigen Finanzierung über Kredit, fördert die KFW Bank Umbaumaßnahmen im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“ mit Investitionszuschüssen. Die Anschaffung eines Aufzugs ist eine Investition für die Zukunft und für weitere Generationen. Die KFW Bank beteiligt sich an den förderfähigen Kosten mit einem Zuschuss von bis zu 12,5 % oder maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit.

Empfehlungen von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest empfiehlt, sich bei der Auswahl einer Aufzugsfirma Zeit zu nehmen und hat folgende Empfehlungen veröffentlicht. Bevor man den Kaufvertrag unterschreibt, sollte man sichergehen, dass dort auch die Gewährleistung und die Garantie vermerkt sind. Ebenso sollte man sich vorab darüber informieren, ob die Wartung bereits im Kaufpreis enthalten ist, beziehungsweise welche Wartungsverträge der Aufzugshersteller anbietet. Desweiteren empfiehlt Stiftung Warentest den Anbieter auf eventuelle Reparaturen anzusprechen. Was kosten diese? Muss man nur das Material oder auch die Arbeitszeit bezahlen? Welche Teile sind durch die Garantie abgedeckt? Die Aufzugsfirma sollte dem Kunden zu jeder Zeit eine professionelle Beratung anbieten. Hier rät die Stiftung Warentest dazu, dass man sich zu keiner Zeit vom Anbieter zum Kauf drängen lassen sollte. Alle Fragen sind wichtig und sollten beantwortet werden.

Aufzug in Mietshäusern

2007 wurde das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) reformiert. Aufzüge in einem Mietshaus oder Mehrfamilienhaus können seit dieser gesetzlichen Änderungen mit einer dreiviertel Mehrheit beschlossen werden. Da ein Aufzug eine bauliche Veränderung des Wohnobjekts darstellt, reichte vorher oft eine einzige Nein-Stimme um den Einbau zu verhindern. Die WEG-Reform betrachtet den Einbau eines Aufzugs jedoch als eine Modernisierungsmaßnahme. Ein im Innenbereich montierter Aufzug kann deshalb in den meisten Fällen mit einer drei­viertel Mehr­heit beschlossen werden.

Kommt diese Mehrheit nicht zu Stande können pflegebedürftige Personen und behinderte Menschen ihre Rechte dennoch wahrnehmen. Denn sie haben einen Anspruch auf einen barrierfreien Zugang zur Ihrer Wohnung. Voraussetzung ist also, das sie ihre Wohnung nicht ohne Aufzug verlassen können. Zudem dürfen Eigentümer nicht unzumutbar belastet werden. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft kann sich aus diesem Grund auch gegen den Einbau eines Aufzugs entscheiden, dafür aber die Montage eines Treppenliftes oder Plattformliftes beschließen. Ein Plattformlift hat geringere bauliche Veränderungen zur Folge, er beeinträchtigt Eigentümer in einem geringeren Umfang, ist wesentlich kostengünstiger und technisch schnell umsetzbar. Der Anspruch der pflegebedürftigen Person auf barrierefreien Zugang muss gegen das Interesse der Wohnungseigentümer abgewogen werden. Es kommt immer auf den Grad der Beeinträchtigung an und wie stark Eigentümer finanziell belastet werden.

Aufzüge im Außenbereich sind grundsätzlich schwieriger im Beschluss, da man theoretisch nachweisen muss, das die Konstruktion den Charakter des Hauses nicht verändert. Die Kosten für den Einbau und den Betrieb eines Aufzugs müssen alle Eigentümern tragen, auch die im Erdgeschoss. Der Aufzug gehört zum Gemein­schaftseigentum, an dem alle Eigentümer beteiligt sind. Eine unfaire Kosten­verteilung kann hier schnell zu Klagen führen.

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