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Patientenaufzug – Kosten & Preise vergleichen

Patientenaufzüge sind Hilfsmittel, die im Gesundheitswesen zum Transport von Menschen verwendet werden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die wichtigsten Funktionen sind das Aufstehen, Setzen und Umsetzen von Personen. Hierbei sorgen die Lifte für ein deutliches Plus an Sicherheit.

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Patientenaufzüge ermöglichen es, Menschen mit Bewegungseinschränkungen in ihrer Mobilität zu unterstützen. Sie besitzen eine manuell oder elektrisch betriebene Hubmechanik, die eine pflegebedürftige Person mittels Tuchsitz, Sitz oder Liege transportiert. Die Hubeinrichtung nutzt dabei einen Schwenkarm, ein Bodenfahrwerk oder eine Decken-Laufschiene zum Transport. Patientenaufzüge sind für verschiedene Anwendungssituationen konzipiert und oft auch mobil einsetzbar (z.B. für Badewannen oder Pflegebetten). Unterformen sind Sitzlifte, Liegelifte, Gurtlifte, Deckenlifte und Wandlifte. Die Steuerung erfolgt in der Regel über einen Handschalter.

Patientenaufzüge werden sowohl in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Reha-Einrichtungen als auch in Privatwohnungen eingesetzt. Sie ermöglichen Menschen das sichere Aufstehen, Setzen und Umsetzen. Bei Personen, die auf Pflege und Hilfe angewiesen sind, erleichtern sie die Arbeit des Pflegepersonals oder der Familienangehörigen. Der Transport von mobilitätseingeschränkten Menschen vom Rollstuhl zum Bett, in die Badewanne oder auf den WC-Sitz und umgekehrt erfolgt in der Regel von einer Begleitperson oder vom behinderten Benutzer selbst. Patientenaufzüge sollen dabei Rückenverletzungen und Überlastungen vermeiden.

Kosten und Preise von Patientenaufzügen

Anschaffungskosten

Ein Patientenaufzug ermöglicht einen barrierefreien Zugang oft ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen des Wohnumfeldes. Er kann innerhalb kürzester Zeit installiert werden und ist in der Anschaffung günstiger als herkömmliche Aufzüge. Man sollte beim Kauf eines Patientenaufzugs mit Kosten von mindestens 10.000 Euro rechnen. Bei einem Einfamilienhaus mit 3 Etagen und größeren Umbaukosten können schnell Preise von bis zu 30.000 Euro entstehen. Wird der Aufzug für einen Rollstuhlfahrer installiert, können bis zu 4.000 Euro Zuschuss bei der Pflegeversicherung beantragt und geltend gemacht werden, wenn eine entsprechende Pflegestufe vorhanden ist.

Der Preis eines Patientenaufzugs hängt von verschiedenen Faktoren ab z.B. von der Belastbarkeit, von der Fahrgeschwindigkeit, von der Anzahl der Haltepunkte, von der Förderhöhe, von der Art des Antriebs, vom Modelltyp und von der Optik. Patientenaufzüge für den Außenbereich sind verständlicherweise teurer als solche für den Innenbereich. Die realen Anschaffungskosten lassen sich durch mehrere Kostenvoranschläge bei unterschiedlichen Herstellern -und Service-Anbietern sehr genau bestimmen. Eine unkalkulierbare Größe bleiben dagegen die Kosten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen am Einfamilienhaus. Sind größere Umbaumaßnahmen im und am Einfamilienhaus notwendig, können zusätzliche Kosten entstehen. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf eines Patientenaufzugs über „alle“ anfallenden Kosten und finanziellen Fördermöglichkeiten. Neben dem Pflegekostenzuschuss für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes, fördert die staatlich subventionierte KfW-Bank Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren mit günstigen Krediten von bis zu 50.000 Euro.

Die Preise und Möglichkeiten zur Individualisierung eines Patientenaufzugs sind von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Pauschale Preisangaben wie einen Preis pro Etage oder Preis pro Meter gibt es nicht. Generell kann man sagen, je höher ein Patientenaufzug fahren und je mehr Gewicht er transportieren muss, umso teurer ist er. Pro Etage sollte man mit mindestens 5.000 Euro rechnen ohne Kosten für Umbauarbeiten. Ein Patientenaufzug, der außen an der Fassade angebracht wird, rund 3 Meter hoch ist, 2 Haltepunkte hat, sich über einen hydraulischen Antrieb bewegt und von einem Rollstuhlfahrer genutzt werden kann, sollte mit Montage mindestens 10.000 Euro kosten. Die Anschaffung eines Patientenaufzugs ist kostenintensiv und sollte sorgfältig geplant werden. Mit einem Preisvergleich über aufzug24.net lässt sich viel Geld sparen. Sie erhalten bei einer Anfrage bis zu drei kostenlose und unverbindliche Angebote von Aufzug-Anbietern aus Ihrer Region, die Sie in Ruhe und ohne Risiko vergleichen können.

Preise und Bauformen

Die Preise für Patientenaufzüge unterscheiden sich je nach Bauform und Ausstattung deutlich. Zu unterscheiden sind im Allgemeinen folgende Formen.

12Plattformaufzug13Homelift14Personenaufzug

Nr.Formen
1Schwenklift
2Aufstehbett
3Pkw Aufstehhilfe
4Pkw Personenlift
5Liegelifte
6Gurtlifte
7Deckenlifte
8Wandlifte
9Plattformlift
10Treppenlift
11Bettenlift

Einfache mobile Lifte ohne aktiven Antrieb gibt es bereits für wenige Hundert Euro. Fest installierte Systeme oder Lifte, die von einer pflegebedürftigen Person eigenständig genutzt werden sollen, sind dagegen deutlich teurer und können mehrere Tausend Euro kosten. Für den Einsatz im Privatbereich können auch gebrauchte Angebote über eBay Kleinanzeigen in Frage kommen. Gerade bei Anlagen, die nicht fest installiert werden müssen, sind gebrauchte Angebote deutlich günstiger. So kann man bis zu 50 Prozent des Neupreises sparen. Einfache Patientenaufzüge werden im Hilfsmittelverzeichnis von Rehadat aufgeführt und sind Gegenstand der Hilfsmittelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung. Dazu zählen insbesondere.

Nr.Formen nach Hilfsmittelverzeichnis
1Fahrbare Lifte mit Gurtsitzen (Mobiler Gurtlift)
2Fahrbarer Stehlift
3Fahrbarer Lift mit festen Sitz (Mobiler Sitz- und Liegelift)
4Fahrbarer Lift mit Liege
5Stationärer Lift mit Wand-, Boden- oder Deckenbefestigung
6Stationärer Lift zur Befestigung an anderen Objekten (Badewannenlift)
7Stationärer, freistehender Lift
8Körperstützsysteme (Tuchsitze)

Einfache Patientenaufzüge sind medizinische Hilfsmittel. Die Anschaffungskosten können unter Umständen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Doch dies ist nicht in allen Fällen und bei allen Modellen möglich. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines Patientenaufzugs entsprechend beraten lassen und mit der eigenen Krankenkasse Kontakt aufnehmen.

Kosten für Instandhaltung

Patientenaufzüge sind emissionsarm, langlebig, leicht und platzsparend. Bei einem Patientenaufzug muss nur alle 15 Jahre ein Öl- und Dichtungswechsel vorgenommen werden. Das dafür benötigte Material ist frei erhältlich und kostet rund 100 Euro. Für die fachmännische Umsetzung des Öl -und Dichtungswechsels sollte man mit Kosten von ca. 500 Euro rechnen. Die Arbeitskosten für die gesamte Instandhaltung liegen bei ca. 1.000 Euro. In der Regel schließt man mit dem Hersteller, bei dem man den Patientenaufzug kauft, einen Teil- oder Vollwartungsvertrag ab, um die Instandhaltung für den Zeitraum von fünf oder zehn Jahren zu regeln. Die Kosten für die Wartung, Überprüfung, Reinigung, Schmierung, für Einstellarbeiten und den Austausch von Verschleißteilen wird dann meist pauschal geregelt.

Energiekosten

Die Energiekosten bei einem Patientenaufzug setzen sich aus dem Verbrauch während Fahrten und Standby-Zeiten zusammen. Für einen Patientenaufzug in einem Einfamilienhaus mit 2.000 Fahrten pro Jahr, d.h. zirka 5,5 Fahrten pro Tag sollte man mit Energiekosten von 300 kWh Standby-Strom und 300 kWh Fahrstrom rechnen. Bei einem Strompreis von 0.26 €/kWh entstehen so jährliche Kosten von ca. 156 Euro. Lifte in Einfamilienhäusern stehen zu 99 % der Zeit still, bei Fahrstühlen an Flughäfen und Bahnhöfen hingegen herrscht 365 Tage im Jahr Hochbetrieb. Die Energiekosten hängen also primär davon ab, wie stark der Patientenaufzug genutzt wird, ob der eingebaute Antrieb zur jeweiligen Nutzungssituation passt und welche Förderhöhe der Lift überwinden muss. In der Regel werden über 50 % des Stromverbrauchs bei allen Patientenaufzügen im Standby (Stillstand-Modus) verbraucht. Um Energiekosten zu sparen sollte man beim Kauf darauf achten, dass LED-Lampen statt Halogen- oder Glühlampen verbaut werden und eine Timerfunktionen für Beleuchtung und Elektronik existiert.

Einsatzbereiche und Funktionen

Patientenaufzüge werden in Rehabilitationskliniken, stationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und in der ambulanten Pflege eingesetzt. Ihre Aufgabe ist es, eine bewegungseingeschränkte Person aus einem Rollstuhl heraus in einen Sitz oder auf eine Liege zu heben und umgekehrt.

Patientenaufzüge werden zum Aufstehen, Setzen und Umsetzen eingesetzt. Sie helfen dabei eine mobilitätseingeschränkte Person vom Bett in den Rollstuhl oder vom Rollstuhl in die Badewanne zu transportieren. Es gibt Modelle, die von behinderten Benutzern alleine genutzt werden können. Andere Modelle unterstützen die Arbeit des Pflegepersonals oder der Familienangehörigen. Mobile Patientenaufzüge, die an ein Schienensystem angebunden sind, ermöglichen den Transport von Raum zu Raum.

Patientenaufzüge leisten ein wichtigen Beitrag um das Sturzrisiko zu senken. Für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können alltägliche Aufgaben, wie der Weg zur Toilette, eine erhebliche Gefahr beinhalten. Mit dem Einsatz eines Patientenaufzugs kann dieses Risiko deutlich reduziert werden. Doch nicht nur die persönliche Sicherheit steigt durch den Einsatz eines Patientenaufzugs. Die erhöhte Selbständigkeit beeinflusst auch das Wohlbefinden des Nutzers positiv.

Sitzlifte und Liegelifte

Sitzlifte sind geeignet, um bewegungseingeschränkte Menschen zum Bade -oder Schlafzimmer zu bringen oder in einen Rollstuhl zu überführen. Im Regelfall wird dabei eine Hilfskraft benötigt. Sitzlifte verfügen über eine feste und komfortable Sitzfläche, die sich bis zum Boden herabfahren lässt. So können auch liegende Personen in einer geringen Höhe aufgenommen werden. Die Bedienung des Patientenaufzugs erfolgt in der Regel elektrisch über einen Handschalter an einem flexiblen Spiralkabel.

Es gibt auch rein mechanische Lösungen, die dann persönlichen Kraftaufwand erfordern. Bei handbetriebenen Systemen erfolgt der Transport mit Handpumphebel oder einem Kurbelgetriebe. Zur maximalen Sicherheit sollte eine Bedienung auch per Fuß möglich sein. So hat die Pflegekraft beide Hände für den Pflegebedürftigen frei. Das Gestell des Patientenaufzugs ist meist mit Rollen versehen, die den Transport von Raum zu Raum ermöglichen. Eine Alternative zum Sitzlift ist der Liegelift. Diese Bauart unterscheidet sich in erster Linie durch die Tatsache, dass statt einer Sitzfläche eine Liegefläche vorhanden ist. Dadurch wird der Transport von pflegebedürftigen Menschen im Liegen ermöglicht.

Gurtlifte

Gurtlifte verfügen, anders als Sitz -und Liegelifte, nicht über eine feste Fläche zum Sitzen oder Liegen. Sie bestehen in erster Linie aus einem Gestell, in das verschiedene Gurtsysteme eingehängt werden können. Die Auswahl des passenden Gurtsystems richtet sich nach den Anforderungen und Bedürfnissen des Pflegebedürftigen. So gibt es unterschiedliche Formen, Halterungen, Polsterungen und so weiter. Gurtlifte sind besonders gut geeignet für Patienten, die unter Rückenproblemen leiden oder Querschnittsgelähmt sind. Ein besonderer Vorteil ist zudem die extrem kompakte Bauweise. Gurtlifte sind daher besonders leicht und lassen sich gut transportieren. Es werden auch Modelle angeboten, die sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen lassen. Sie nehmen so bei Nichtgebrauch kaum Platz weg, oder können (zum Beispiel während eines Urlaubs) einfach mitgenommen werden.

Wandlifte und Deckenlifte

Neben fahrbaren Patientenaufzügen werden auch stationäre Modelle angeboten und verkauft. Hierbei handelt es sich meist um fest installierte Wandlifte oder Deckenlifte. Wandlifte werden neben dem Bett oder an der Badewanne befestigt und ermöglichen so ein sicheres und problemloses Umsetzen. Deckenlifte werden an der Decke befestigt. Sie sind besonders flexibel, weil sie sich mit einem Schienensystem kombinieren lassen. Bewegungseingeschränkte Menschen können so von Raum zu Raum transportiert werden. In Kombination mit einem elektrischen Antrieb können behinderte Menschen diese Systeme auch alleine und ohne Unterstützung einer Hilfsperson nutzen. So können pflegebedürftige Menschen zum Beispiel nachts sicher vom Bett zur Toilette und zurück gelangen. Deckenlifte können auch in einem Treppenhaus installiert werden und sind somit eine Alternative zum klassischen Personenaufzug, da sie mehrere Etagen eines Hauses überwinden können. Deckenlifte mit Direktmontage ohne Ständer sind als Hilfsmittel zugelassen.

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