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Tepper Aufzüge – Preise, Kosten und Erfahrungen

Tepper Aufzüge ist ein etabliertes Unternehmen aus Münster, das sich auf die Entwicklung, Fertigung und den Service von Aufzügen spezialisiert hat. Mit 260 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den größeren Aufzugsfirmen in der Region. Der Umsatz von Tepper Aufzüge liegt in der Klasse von 10 bis 50 Millionen Euro. Das Unternehmen wurde im Jahr 1883 gegründet und hat seitdem eine lange Geschichte in der Aufzugsbranche.

Die Tepper Aufzüge GmbH hat ihren Sitz am Hafengrenzweg 11-19 in 48155 Münster, Nordrhein-Westfalen. Als Kontaktoptionen stehen Telefonnummer 0251-6058-0 und die Website www.tepper-aufzuege.de zur Verfügung. Die Geschäftsführung von Tepper Aufzüge besteht aus Marco Meyer, Katja Schrafft und Christian Fongern. Das Unternehmen hat zwei Investoren, nämlich 1. Advent International aus den USA und Cinven aus dem Vereinigten Königreich. Diese Investoren halten Anteile an Tepper Aufzüge über die Holding TK Elevator. Das Handelsregister des Amtsgerichts Münster verzeichnet das Unternehmen unter der Registernummer HRB 6622. Das Stammkapital beträgt 1.641.100 Euro, und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer lautet DE813728397.

Tepper Aufzüge hat sich auf drei Geschäftsfelder spezialisiert: Neuanlagen, Modernisierung und Wartung und Service. Das Produktportfolio umfasst Personenaufzüge, Glas-Panorama-Aufzüge, Güter- und Kleingüteraufzüge, Plattformlifte sowie Aufzüge für Autos, Betten und Lasten. Im Bereich der Modernisierung bietet Tepper Aufzüge den Austausch von Schachttüren und Zargen, Kabinendesign, Antriebserneuerung und Steuerungsmodernisierung an. Ein wichtiger Bestandteil des Servicebereichs ist die rund um die Uhr erreichbare Service- und Notrufzentrale.

Seit 2003 gehört Tepper Aufzüge zur Gruppe der ThyssenKrupp Aufzüge in Deutschland. Diese Gruppe besteht aus sieben eigenständigen Gesellschaften mit fünfzehn Niederlassungen, die das gesamte Bundesgebiet abdecken und sich vor allem auf schnellen Service konzentrieren. Tepper Aufzüge ist die größte dieser Firmen und hat ihren Hauptsitz seit der Gründung im Jahr 1883 in Münster. Hier befindet sich auch das Produktionswerk des Unternehmens. Darüber hinaus gibt es ein Schulungszentrum für Mitarbeiter, das sich auf die technischen Aspekte der Aufzugsanlagen und die effiziente Störungsbehebung konzentriert. Das Unternehmen verfügt außerdem über einen 15 Meter hohen Versuchsturm für Produkttests.

Tepper Aufzüge hat eine Regionalniederlassung in Münster, die für das Münsterland zuständig ist. Weitere Niederlassungen befinden sich in Hamm (Westfalen-Lippe), Berlin (Berlin-Brandenburg), Markkleeberg (Sachsen-Thüringen), Hamburg (Nord), Essen (Ruhrgebiet) und Köln (Rheinland). Die Unternehmenschronik von Tepper Aufzüge zeigt, dass das Unternehmen im Jahr 1883 gegründet wurde und im Jahr 2003 von ThyssenKrupp übernommen wurde. Im Jahr 2016 erfolgte die Übernahme von Eggert Aufzüge in Troisdorf, gefolgt von der Übernahme des Aufzugsservice Mutter & Wolf in Grenzach-Wyhlen im Jahr 2017.

Zur Geschichte von Tepper Aufzüge

Die Geschichte von Tepper Aufzüge reicht bis ins Jahr 1883 zurück, als Josef Tepper das Unternehmen gründete. Ursprünglich konzentrierte sich das Unternehmen auf den Bau von Lagerhallen, Ziergittern und Brückengeländern sowie auf elektrische Kräne und großflächige Hebebühnen.

Im Jahr 1920 erfolgte eine Spezialisierung auf Aufzugstechnik, die von den engagierten Söhnen Joseph und Bernd Tepper vorangetrieben wurde. Das Unternehmen begann damit, Aufzüge über die Grenzen des Deutschen Reiches hinaus zu verkaufen. In den Jahren zwischen 1930 und 1959 machte der Exportanteil bis zu einem Viertel des Gesamtumsatzes aus, was die internationale Bedeutung von Tepper Aufzüge verdeutlichte.

Ende 1965 traten die kinderlosen Söhne des Firmengründers in den Ruhestand, und Ernst-Lothar von und zur Mühlen aus Bösensell übernahm das Unternehmen im Oktober 1965. Der Kreis der Gesellschafter wurde um Manfred Reichsfreiherrn von Landsberg-Velen und Dr. Dieter Offergeld erweitert, der ab Mai 1966 die Geschäftsführung übernahm.

Im Jahr 1983 feierte Tepper Aufzüge sein 100-jähriges Jubiläum mit rund 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 18,5 Millionen Mark. 1986 erhielt das Unternehmen einen bedeutenden Auftrag für den Fernmeldeturm der Bundespost Münster, der eine Förderhöhe von fast 150 Metern hatte und damit den bis dato höchsten Einzelauftrag für Tepper Aufzüge darstellte.

1988 erweiterte Tepper Aufzüge seine Fabrikations- und Bürogebäude erheblich und richtete ein Versuchslabor ein, in dem die Mikroelektronik für die Aufzugstechnik entwickelt wurde. Mit dem Wegfall der innerdeutschen Grenze im Jahr 1989 erweiterte das Unternehmen seine Aktivitäten auch auf die neuen Bundesländer. Es wurden neue Niederlassungen in Berlin, Dresden und Leipzig eröffnet, wobei einige Mitarbeiter von der „Akademie der Wissenschaften in Ostberlin“ übernommen wurden.

Im Jahr 2003 erfolgte die Umwandlung von Tepper Aufzüge von einer GmbH & Co. KG in eine GmbH, um die strategische und operative Unabhängigkeit des Unternehmens zu stärken. Zwischen 2003 und 2018 erwarb Tepper Aufzüge deutschlandweit mehrere Aufzugsfirmen und fusionierte sie im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung. Im Jahr 2018 feierte das Unternehmen sein 135-jähriges Bestehen und kann auf eine lange Tradition in der Aufzugsbranche zurückblicken.

Service und Zertifikate

Tepper Aufzüge legt großen Wert auf Qualität und ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Dies gewährleistet eine effiziente und nachhaltige Qualitätssicherung, bei der unabhängige Institute die Prozesse des Unternehmens prüfen und bestätigen. Darüber hinaus unterliegen die Arbeitsprozesse von Tepper Aufzüge einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), um das Qualitätsniveau stetig zu steigern.

Das Unternehmen ist auch nach DIN EN 13015 zertifiziert, was eine qualifizierte Wartung von Aufzügen und Fahrtreppen gewährleistet. Diese Zertifizierung ist entscheidend für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb der Aufzugsanlagen.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ist für Tepper Aufzüge von großer Bedeutung. Aus diesem Grund erfüllt das Unternehmen den Standard ISO 45001, um einen sicheren und gesundheitsbewussten Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Tepper Aufzüge ist zudem als zertifizierter Fachbetrieb nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) anerkannt. Das Unternehmen kann daher Aufgaben im Zusammenhang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten an Aufzugsanlagen durchführen. Der Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik von Tepper Aufzüge.

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Ihre Vorteile

Ein Aufzug schafft deutlich mehr Komfort, Sicherheit und Bewegungsfreiheit im eigenen Zuhause. Er verbindet mehrere Etagen bequem miteinander und macht das Haus auch dann uneingeschränkt nutzbar, wenn Treppen im Alltag beschwerlicher werden. Gleichzeitig eignet sich ein Aufzug nicht nur für Personen, sondern auch für Einkäufe, Wäsche, Gepäck oder andere schwere Gegenstände.

Besonders vorteilhaft ist die dauerhafte Aufwertung der Immobilie: Ein Aufzug erhöht die Barrierefreiheit, verbessert die Wohnqualität und macht das Haus langfristig flexibler nutzbar – für ältere Menschen, Familien, Besucher und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

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Der Kauf eines Aufzugs ist eine große Investition – daher lohnt sich ein unabhängiger Preisvergleich. Mit nur einer Anfrage erhalten Sie unverbindliche Angebote geprüfter Fachhändler aus Ihrer Region. So können Sie verschiedene Modelle, Leistungen und Preise in Ruhe vergleichen und das Angebot auswählen, das am besten zu Ihrer Wohnsituation und Ihrem Budget passt.

Der Angebotsvergleich ist unabhängig und kostenlos. Auf Wunsch informieren wir Sie zusätzlich über mögliche Förderungen – etwa den Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 € pro Person oder die KfW-Förderung für barrierereduzierende Maßnahmen. So wissen Sie frühzeitig, welche finanzielle Unterstützung infrage kommt und mit welchen Kosten Sie nach Abzug der Förderung rechnen müssen.

Häufige Fragen

  • Die Kosten hängen stark von Bauart, Förderhöhe, Anzahl der Haltestellen, Tragkraft, Kabinengröße und baulichem Aufwand ab. Kompakte Homelifte oder Senkrechtlifte beginnen häufig im Bereich ab etwa 18.000 €. Für größere Anlagen über mehrere Etagen sind 25.000 bis 50.000 € und mehr realistisch. Klassische Aufzüge mit Schacht, aufwendiger Außenanlage oder hochwertiger Glas- und Designausstattung können deutlich darüber liegen. Deckendurchbruch, Fundament, Statik und Elektroarbeiten sollten immer mit einkalkuliert werden.

  • Die Pflegekasse kann ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person zahlen, wenn der Aufzug die häusliche Pflege erleichtert oder mehr Selbstständigkeit ermöglicht. Leben mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, sind bis zu 16.720 € pro Maßnahme möglich. Zusätzlich ist der KfW-Zuschuss 455-B für Barrierereduzierung seit 2026 wieder beantragbar: für Einzelmaßnahmen bis zu 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 €. Alternativ oder ergänzend kommt der KfW-Kredit 159 bis 50.000 € je Wohneinheit infrage. Wichtig: Förderanträge müssen vor Vertragsabschluss und Einbau gestellt werden.

  • Das hängt von der Bauart ab. Klassische Aufzüge benötigen meist Schacht, Schachtkopf, Unterfahrt und technische Abstimmungen. Viele Homelifte und Senkrechtlifte sind dagegen selbsttragend konstruiert und kommen ohne separaten Maschinenraum und oft ohne tiefe Grube aus. Für den nachträglichen Einbau reicht je nach Modell ein Deckendurchbruch oder eine kompakte Außenkonstruktion. Ob das möglich ist, hängt von Statik, Geschossdecken, Brandschutz, Standort und Landesbauordnung ab.

  • Kompakte Homelifte brauchen oft nur etwa 1 m² Stellfläche, rollstuhlgerechte Varianten entsprechend mehr. Zusätzlich werden sichere Zugänge und Bewegungsflächen an den Haltestellen benötigt. Für Rollstuhlnutzung sind 90 cm lichte Durchgänge und 150 x 150 cm Bewegungsfläche wichtige Orientierungswerte. Häufige Einbauorte sind Treppenauge, Flur, Wohnbereich, Abstellraum oder Außenfassade. Die beste Position ergibt sich aus Alltag, Statik, Leitungen, Brandschutz und Fluchtwegen.

  • Der Stromverbrauch eines privaten Aufzugs ist im Alltag meist überschaubar, weil die Anlage nur während der Fahrt nennenswert Energie benötigt. Viele Homelifte arbeiten mit normalem 230-Volt-Haushaltsstrom; je nach Modell kann ein eigener abgesicherter Stromkreis nötig sein. Die tatsächlichen Kosten hängen von Fahrtenzahl, Förderhöhe, Antrieb und Stand-by-Verbrauch ab. Beim Angebot sollten Leistungsaufnahme, Anschlussanforderungen und Wartungskosten getrennt ausgewiesen sein.

  • Im privaten Wohnhaus verbinden Aufzüge häufig zwei bis drei Ebenen. Je nach Modell sind auch mehr Haltestellen und größere Förderhöhen möglich. Mit jeder zusätzlichen Etage steigen Anforderungen an Führung, Tragwerk, Türen, Steuerung, Brandschutz und Rettungskonzept. Für wenige Stufen ist ein Hublift meist wirtschaftlicher; für ganze Etagen bietet ein Aufzug deutlich mehr Komfort und Zukunftssicherheit.

  • Aufzüge zur Personenbeförderung unterliegen klaren Sicherheitsanforderungen. Anlagen mit mehr als 0,15 m/s fallen in der EU unter die Aufzugsrichtlinie; langsamere Hebe- und Plattformlösungen werden in der Regel über Maschinenrecht und passende Normen abgesichert. Zur Ausstattung gehören je nach Bauart Türverriegelungen, Notstopp, Notabsenkung, Akku- oder Notstromlösung und ein Zwei-Wege-Notruf. In Deutschland können zusätzlich Prüf- und Betreiberpflichten greifen.

  • Die reine Montage eines selbsttragenden Homelifts kann wenige Tage dauern. Die gesamte Projektzeit ist aber länger, weil Planung, Aufmaß, Statik, Förderanträge, mögliche Genehmigungen, Fertigung und bauseitige Arbeiten vorher erledigt werden müssen. Ein Deckendurchbruch, Fundament oder Außenanbau verlängert den Ablauf. Realistisch ist deshalb eine Planung über mehrere Wochen; bei komplexen Aufzügen auch länger.

  • Sie nennen Gebäudeart, Etagenzahl, gewünschte Haltestellen, Nutzung mit oder ohne Rollstuhl und mögliche Einbauorte. Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen danach, ob Homelift, Senkrechtlift, Außenaufzug oder eine andere Lösung passt. Für ein verbindliches Angebot folgen Vor-Ort-Termin, Aufmaß und technische Prüfung. Dabei werden Statik, Stromanschluss, Deckendurchbruch, Schachtlösung, Fördermittel und laufende Pflichten geklärt.

  • Folgekosten entstehen für Strom, Wartung, Störungsdienst, Verschleißteile und je nach Bauart wiederkehrende Prüfungen. Aufzüge mit Personenbeförderung müssen in Deutschland vor Inbetriebnahme und regelmäßig durch zugelassene Überwachungsstellen geprüft werden; die konkreten Pflichten hängen von Anlage und Nutzung ab. Bei privaten Homeliften sind die laufenden Kosten meist niedriger als bei stark genutzten Aufzügen, sollten aber im Angebot transparent ausgewiesen werden.

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